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IKEA TRÅDFRI – Die Smart Home Lösung vom Einrichtungskonzern

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Ikea TRÅDFRI (deutsche Übersetzung aus dem Schwedischen: kabellos) ist eine Smart Home Lösung vom Einrichtungskonzern IKEA. Das System war bei mir vor einigen Jahren in einem kleinen Szenario mit einer Stehlampe und drei E27 Birnen im Einsatz. Nun hat das System durch diverse Updates (u.a. HomeKit) und neue Geräte einen deutlich höheren hohen Reifegrad erreicht und wird zurecht als Philips Hue Alternative gesehen. Ich werde das System nun erneut verwendet (u.a. für Smart Home Demos) und möchte euch mit auf meine kleine Erfahrungsreise nehmen.

IKEA TRÅDFRI
Die von mir verwendeten Ikea TRÅDFRI Komponenten

Für meinen Test habe ich folgende Komponenten verwendet:

Die Funk Steckdose war im IKEA Kaarst leider nicht zu bekommen, schade.

Gerätevielfalt

Im Vergleich zu anderen Konkurrenten wie Philips Hue kann TRÅDFRI bei einigen Geräten punkten, die es bei der Konkurrenz nicht gibt. Hierzu gehören LED-Lichtpaneele, LED-Türen und Beleuchtungen, die speziell für IKEA Möbel und Küchen vorgesehen wurden und so eine sinnvolle Kombination darstellen. Dazu gesellen sich smarte Verdunklungsrollos namens FYRTUR oder die Sonos kompatiblen Lautsprecher SYMFONISK.

Einrichtung

Das Gateway wird über eine USB-Verbindung mit Strom versorgt. Die Konnektivität zum Heimnetz muss über ein LAN-Kabel hergestellt werden; eine WLAN-Möglichkeit fehlt hier leider weiterhin. Hiernach kann auch schon die „IKEA Home smart (TRÅDFRI)“-App aus dem Google– oder Apple– Kosmos installiert werden. Das Gateway wird über das Scannen eines Codes an der Unterseite mit der App verknüpft. Anschließend muss einer Gerätekategorie ausgewählt werden. Ich entscheide mich für die Kategorie Lampen. Eine Einrichtung einer Lampe ohne eine Fernbedienung oder einen Bewegungsmelder ist nicht möglich, daher muss diese vom Gerät als Erstes hinzugefügt werden. Wichtig bei Erkennung von Geräten ist, dass man tatsächlich nicht mehr als 2 cm vom Gateway entfernt ist, sonst schlägt das Anlernen fehl.

Nach dem Hinzufügen der Fernbedienung und der Lampe, kann ich diese per App oder analog per Fernbedienung geschaltet werden. Für beide Geräte wurde ein neuer Raum, den ich Demo genannt habe, erstellt. Als interessant gestaltete sich das Anlernen der Bewegungsmelders. Nach dem Hinzufügen des Gerätes wurde ein neuer Raum erstellt. Das Verschieben in den Demo Raum ist nicht möglich. Es kann in einem Raum nur ein „Bedienungsgerät“ geben, eben eine Fernbedienung oder einen Bewegungsmelder. Das ist schade. Anscheinend gibt es hier einen kleinen Trick, den IKEA nicht kommuniziert.

Nach dem Wechsel der Lampe in den zweiten Raum, wird diese automatisch über den Bewegungsmelder an, sowie nach festgelegten 3 min., auch wieder ausgeschaltet. Eine Konfiguration des Bewegungsmelders kann an Bedienelementen am Gerät selbst vorgenommen werden. Hier ist lediglich konfigurierbar, ob der Bewegungsmelder im Hellen oder Dunkeln reagieren soll und wie Hell die Lampen schlussendlich geschaltet werden sollen. Für mich ist unverständlich, dass dies nicht per App konfigurierbar ist.

Automatismen und Integrationen

Automatismen sind in der Ikea App nur rudimentär als Timer zu bestimmten Uhrzeiten möglich. Diese ermöglichen ein Wecken mit Helligkeit (Licht und Rollos), das Simulieren als ob man zu Hause wäre und das reduzieren der Helligkeit. Szenen wie z.B. TV Abend oder Schlafen gehen sollen erst durch den IKEA Shortcut Button ermöglicht werden, der aber leider noch nicht käuflich zu erwerben ist.

Integrieren kann man TRÅDFRI mit Amazon Alexa, Google Assistant sowie Apple HomeKit.

Fazit

TRÅDFRI passt zum Einrichtungshaus IKEA. Das System funktioniert ohne vorherige Kenntnisse für jeden Smart Home Anfänger. Möchte der Anwender jedoch über den Tellerrand schauen und umfangreiche Konfigurationen vornehmen, dann ist dies leider nicht möglich. Dies ist aber auch nicht weiter schlimm. Das System richtet sich an eine spezielle Anwendergruppe, nämlich den, nicht immer technikaffinen, Standardkunden von IKEA. Schön, dass es so eine Lösung für die breite Masse gibt. An der Qualität ist an den Geräten nichts auszusetzen, sondern im Gegenteil: Die Größe und Haptik der Geräte sind durchweg gut. Dort gibt es nichts zu bemängeln.

Ob die Lösung auch für „Technik-Nerds“ geeignet ist, werde ich durch die Einbindung in HomeKit sowie Home Assistant noch testen und in einem neuen Artikel beschreiben. Ich bin gespannt, ob man z.B. mehr aus dem Bewegungsmelder herausholen kann.

Das ist gut

Einfache Einrichtung mit Schritt für Schritt Anleitungen

App und System geeignet für jeden Smart Home Anfänger

Schnelles und fehlerfreies Schalten aller Geräte

Eine breite Auswahl von Geräten

Gute Qualität aller Geräte

Das ist weniger gut

Für jedes Gerät eine analoge Schalteinheit wie z.B. eine Fernbedienung notwendig

Keine echten Szenen oder Automatismen

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